Folkert Sierts geb. in Winsum (Groningen) 1948 lebt und arbeitet in der Stadt Groningen im Norden der Niederlande. Er studierte an der Kunst-Akademie Minerva und an der Reichsuniversität Groningen. Seit 1979 arbeitet er als bildender Künstler. Ab 2002 dichtet und schreibt er in der Groninger Sprache(Grunnegers) und ab 2009 entstehen einzelne Gedichte auf Deutsch.

Er arbeitet schon jahrelang auf dem Gebiet der abstrakten Fotografie. Gesammeltes Bildmaterial wird analog und digital verarbeitet. Es ist ein Spiel mit den Möglichkeiten der Technik und der Bildelemente. Bildende Darstellungen, die nichts mit der täglichen Realität zu tun haben, nehmen Gestalt an. Seine Fotos brauchen nicht scharf zu sein. Undeutliche Formen können ja auf unterschiedlichen Weisen interpretiert werden und lassen Raum für die eigene Fantasie. Jede Person sieht etwas Anderes. Also keine Fotobilder, die man in Zeitungen und Zeitschriften bewundern kann. Farbe ist immer wichtig in seinen Werken gewesen. Allerdings entstehen in der letzten Zeit vermehrt Schwarz-Weiß-Arbeiten.

In seiner Poesie, Lyrik versucht er analog zu seiner Fotografie zu arbeiten. Es ist die gleiche, spielerische Art des Verfahrens. Im Unterschied zur Fotografie stehen seine Gedichte näher an der täglichen Realität. Er dichtet über die Liebe, den Tod, die Natur, die Sprache, die Zeichen, ... Bilder werden aus seinen Erlebnissen, Träumen, der Bibel, der Kunst, der Kunstgeschichte usw. entnommen. Und manchmal entsteht da aus seinem Herzen plötzlich etwas Spontanes. <<